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Bildinformationen

Zu jedem Begriff gibt es eine Erklärung, die durch Klicken ein- und ausgeblendet werden kann.

Pixel

Der Begriff „Pixel“ steht verkürzt für „Picture Element“, also Bildelement oder Bildpunkt. Pixel sind quadratische Bildpunkte, aus denen digitale Bilder aufgebaut sind. Jedem Pixel eines Digitalfotos entspricht eine Fotodiode auf dem Chipsensor der Digitalkamera.

Prinzipiell sind die lichtempfindlichen Kristalle im herkömmlichen Filmmaterial ebenfalls nichts anderes als „Pixel“, ebenso wie die lichtempfindlichen Zellen im menschlichen Auge.

Die Pixelanzahl beschreibt die Größe des resultierenden Bildes und hat erst in zweiter Linie etwas mit dem Seitenverhältnis zu tun.

Beispiel: 1524 x 1012 Pixel sind ungefähr 1,5 Millionen Pixel, das Seitenverhältnis ungefähr 3 : 2.

Weißabgleich

Methode zur Neutralisierung von Farbstichen bei digitalen Aufnahmen, die durch nicht angepasste Farbtemperatur des Aufnahmelichts entstehen können.

Die meisten Digitalkameras besitzen einen automatischen Weißabgleich: Die Farbzusammensetzung des Umgebungslichts wird vom Belichtungssensor analysiert und in einen Farbtemperaturbereich eingestuft.

Bildauflösung

Die Bildauflösung des CCD-Chips hat den größten Einfluss auf die Detailtreue der Aufnahme.

Sie wird durch die Anzahl der CCD-Elemente (Fotodioden) auf dem Flächensensor bestimmt, entweder als Gesamtzahl oder als Proportion von Breite und Höhe. Davon zu unterscheiden ist die Auflösung, mit der ein Bild ohne Qualitätseinbußen im Druck oder am Bildschirm wiedergegeben werden kann.

Unmittelbar von den Pixelmaßen hängt auch die Ausgabegröße ab, mit der das Bild maximal wiedergegeben werden kann, ohne dass das Auge störende Pixelstrukturen erkennt.

Farbtiefe

Die Farbtiefe wird als Anzahl von möglichen Tonwertabstufungen pro Farbe angegeben. Eine Kamera mit einer 8-Bit-Farbtiefe digitalisiert pro Farbkanal (Rot, Grün und Blau) 256 unterschiedliche Abstufungen.

Bei einem Dreikanalbild ergibt das rund 16,7 Millionen mögliche, unterschiedliche Farben.

Bildspeicher

Bildspeicher sind fest eingebaute oder auswechselbare Datenträger für digitale oder analoge Bildinformationen.

Im Bereich der digitalen Bildspeicher ist noch kein einheitlicher Standard festgelegt. Sie unterscheiden sich sowohl von Hersteller zu Hersteller als auch in ihrer Speicherkapazität. Einige Beispiele sind der Memory Stick, die Memory Card und die Smart Media Card.

Kompression

Kompressionsverfahren einer Digitalkamera verringern nicht die Anzahl der Bildpunkte, sondern reduzieren den Speicherbedarf, allerdings mit einem Qualitätsverlust. Die Kamerasoftware untersucht die Aufnahme dahingehend, ob bestimmte Farbinformationen entbehrlich sind, und ändert die Farben entsprechend ab. Ziel ist es, die Anzahl unterschiedlicher Farben im Bild so zu reduzieren, dass der farbliche Gesamteindruck nicht darunter leidet.

Qualitätsverluste sind: Verunschärfung, Vergröberung oder Kontrastverringerung.

Dateiformate

JPEG (*.jpg):

Weit verbreitet, mehrere Kompressions- und Qualitätsstufen möglich, erhält alle Farbstufen eines RGB-Bildes, Komprimierung verlustbehaftet


TIFF (*.tif):
Weniger verbreitet, unkomprimierte Bilddateien


Bitmap (*.bmp):
Windows-Standardformat, Farbtiefe 1 bis 24 Bit möglich


GIF (*.gif):
Komprimiertes Format zur Darstellung im Internet


Foto-CD-Format (*.pcd):

Von Kodak eingeführtes Format für die Foto-CD, zum Scannen von Filmen und Dias ohne Material- und Aufnahmeeinflüsse