Actioncams sind überraschend klein, solide und handlich

Faszination Actioncams

Vier Gründe für die steigende Begeisterung unter Sportlern und Outdoor-Fans

Egal ob Sand, Wasser oder Schlamm - Actionkameras machen in Umgebungen eine gute Figur, in denen andere Kameratypen scheitern würden. Laut unserem ifolor Fotoreport waren zwar Spiegelreflex- und Kompaktkameras der Hersteller Canon und Nikon noch 2015 die am häufigsten verkauften Kameras am schweizerischen Markt, doch gleichzeitig gewinnen die leichten, robusten Actioncams immer mehr an Popularität. Grund genug der Frage nachzugehen, warum die Begeisterung für diesen Kameratyp steigt.

Actioncams sind klein, solide und durch ihr Zubehör für fast alle Sportarten individuell nachrüstbar und flexibel einsetzbar. Das macht sie zu idealen Begleitern für Wassersportler, Motorsportler, Wintersportler, Biker, Kletterer, alle, die (un)motorisiert durch luftige Höhen fliegen, Wanderer und viele andere Outdoor-Begeisterte. Vielleicht packt Sie im Anschluss auch das Fieber, atemberaubende Videos und Fotos mit einer Actioncam aufzunehmen – denn auch dafür haben wir in unserer Serie zur Faszination Actioncam einige Tipps parat.

Actioncams sind durch ihr Zubehör für fast alle Sportarten individuell nachrüstbar und flexibel einsetzbar

1. Actionvideos erobern das Internet

Faszinierende Geschwindigkeiten in rasanten Zusammenschnitten – besonders auf Videoplattformen wie YouTube werden die mit Actionkameras gefilmten Videos immer populärer. Beim Springen, Downhill-Biken, Surfen oder Skifahren die GoPro auf den Helm geschnürt und schon wird Ihr Video zum viralen Hit.

Actioncams punkten durch ihre simple Bedienung, robuste Bauweise und ausgeprägte Weitwinkel-Optik. Dies und die steigende Beliebtheit von Actioncam-Videos auf den sozialen Medien wie Facebook oder Google+ erklären die Verdopplung der Verkäufe in den letzten drei Jahren in der Schweiz.

2. Für jedes Bedürfnis gibt es die richtige Actioncam

Im Zuge des Fotoreports hat ifolor herausgefunden, dass Schweizer am liebsten mit Mittelklassekameras fotografieren. Im Segment der Actioncams gibt es eine breite Auswahl an Modellen aller Preiskategorien, von Anfängermodellen bis zu Kameras, mit denen Sie in der Lage sind, Aufnahmen für die Kinoleinwand zu produzieren.

Der Marktführer GoPro macht es vor: Mit der Serie GoPro Hero 5 verkauft der Hersteller Modelle, die verschiedenen Ansprüchen an das Preis-Leistungs-Verhältnis entsprechen. Mit der Black Edition, der teuersten Kamera aus dieser Reihe, lassen sich Actionclips mit 4K filmen und Fotos mit 12 MP aufnehmen. Aufgrund der Funktionen, die für professionelles Filmen angelegt sind, und dem damit verbundenen hohen Preis eignet sich dieses Modell besonders für erfahrene Actionfilmer.

Für Hobbyfilmer und Anfänger bietet die GoPro 4 Silver Edition im mittleren Preisbereich viele tolle Funktionen. Sie war das erste Modell von GoPro, das mit einem Touchscreen ausgestattet ist. Mit dem passenden Zubehör und speziellen Funktionen kommt die Kamera in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz.

Wenn Sie ein Vergleich empfehlenswerter Actionkamera-Modelle unterschiedlicher Hersteller interessiert, schauen Sie bei unserer Kaufberatung für Actioncams vorbei.

3. Mit Actioncams lassen sich spektakuläre Videoclips filmen

Der Einsatz der robusten, handlichen Kameras beginnt dort, wo andere Kameratypen an ihre Grenzen stoßen. Für gelungene Aufnahmen ist die Bildqualität entscheidend. Um eine herausragende Qualität der Aufnahmen zu erzielen, ist die richtige Einstellung nötig. Der Anbieter GoPro beispielsweise bietet dafür viele manuell einstellbare Funktionen und Modi, wie die Bildrate, Auflösung oder den Blickwinkel.

Eine Besonderheit der GoPros ist die Einstellung Protune, die besonders für das professionelle Filmen geeignet ist. Die Kamera bearbeitet die Aufnahmen in diesem Modus nicht mehr vor, sondern lässt in der Nachbearbeitung Raum für die eigene Kreativität. Wer Protune verwenden möchte, sollte unbedingt für ausreichend Speicherplatz sorgen, denn in dieser Einstellung verbraucht das gefilmte Material viel Speicherkapazität.

Für ein spektakuläres Actionvideo kann man die Zeitlupe als Stilmittel einsetzen. Dabei werden komplexe sowie sehr schnelle Bewegungen verlangsamt und für die Zuschauer besser sichtbar gemacht. Dieser Modus eignet sich, um besonders gelungene, waghalsige Stunts hervorzuheben.

Ein anderer wichtiger Modus beim Filmen mit der Actioncam ist die Time Lapse (auch Zeitraffer genannt). Bei dieser werden Langzeitaufnahmen beschleunigt. Man kann diesen Modus einsetzen, wenn man zum Beispiel im Schnelldurchlauf das Aufbauen des Materials für den ausgeübten Sport zeigen möchte.

Wenn Sie mehr über das Aufnehmen und Bearbeiten von Videos mit Actioncams erfahren möchten, lesen Sie unsere Artikel „Tipps für Action Videos“ und „Tipps für die Bearbeitung von Actionvideos“.

4. Atemberaubende Perspektiven mit Actioncam-Fotos

Beim Thema Actioncams denken viele Menschen sofort an spektakuläre Videoaufnahmen. Doch mit den kleinen Kameras lassen sich ebenso Fotos sowie Selfies schiessen und das in verblüffend guter Qualität. Durch das handliche Format lässt sich die Actioncam überall problemlos mithinnehmen und wird so zum idealen Begleiter für unterwegs. Selbst unter Wasser oder bei starken Stössen lassen sich damit Bilder machen. Manche Modelle bieten die Möglichkeit, automatisiert alle paar Sekunden ein Foto auszulösen.

Eine Landschaft von knapp unter der Wasseroberfläche fotografiert, bietet eine ungewohnte Perspektive
Quelle: Björn Jacob, www.geocouch.de

Die Weitwinkeloptik, die typisch für diese Art von Kamera ist, liegt voll im Trend. Durch diesen Effekt unterscheidet sich das Fotografieren mit einer Actioncam von der normalen Aufnahme mit einem Smartphone. Mit dem Weitwinkel, den man auch Fischaugenoptik nennt, gelingen Selfies sogar leichter. Sobald man mit dem ungewohnten Blickwinkel umgehen kann, lassen sich faszinierende Fotos und Selfies aus den ungewöhnlichsten Perspektiven schiessen.

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