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  • Vater läuft mit seinem Sohn auf den Schultern auf einen Wasserfall zu

    Tipps für bessere Fotos

    Ein schönes Foto zeichnet sich vor allem durch einen stimmigen Aufbau aus. Eine außergewöhnliche Perspektive, eine besonders harmonische Bildstimmung oder ein spannendes Zusammenspiel aus Farben, Licht und Schatten. Zwar lassen sich mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen viele Fehler ausbessern, aber aus einem schlechten Foto wird dadurch noch lange kein gutes. Wir zeigen dir, wie dir tolle Aufnahmen gelingen, die sich in deinem Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder auch in der Küche ganz sicher besonders toll machen – und mit den Hinguckern hast du deinem Besuch bestimmt immer eine spannende Geschichte zu erzählen!

    Fokus auf das Hauptmotiv

    Vieles lässt sich bei digitalen Bildern retuschieren. Aber nur selten lassen sich sehr markante Details im Hintergrund komplett verbergen. Achte daher bereits bei der Aufnahme auf mögliche Störfaktoren im Hintergrund. Ist dort beispielsweise ein dominantes Element zu sehen, stiehlt dieses dem eigentlichen Motiv die Show. Mit anderen Worten: Beachte bei der Aufnahme, dass die Aufmerksamkeit wirklich auf dem Hauptmotiv liegt und nicht durch bunte Farben oder große Objekte abgelenkt wird. Hierbei stellen Objekte in einer sehr auffälligen Farbe das größte Problem dar. Andere markante Objekte, die farblich nicht herausstechen, können durch das Spiel von Schärfe und Unschärfe noch mehr in den Hintergrund gerückt werden.

    Um nur das Hauptmotiv scharf und den Hintergrund unscharf abzubilden, solltest du die Blende weit öffnen, um den scharfen Bereich der Aufnahme zu verringern. Hier gilt: Desto lichtstärker das Objektiv, umso deutlicher wird der Schärfe-Unschärfe-Effekt, den diese kleineren Blendenzahlen erzeugen.

    Eine Person als Hauptmotiv ins rechte Bild rücken

    Auf den meisten Reisen liegt der fotografische Fokus darauf, schöne Landschaften und besondere Sehenswürdigkeiten als Andenken festzuhalten. Aber Aufnahmen der Natur und außergewöhnlicher Gebäude allein sind nicht alles. Es soll schließlich auch herauskommen, dass man selbst das Reiseziel bereist hat. Daher gilt es sich selbst oder den Mitreisenden gemeinsam mit der Sehenswürdigkeit oder der atemberaubenden Landschaft in Szene zu setzen. Wir zeigen dir die wichtigsten Regeln zur Positionierung deines Hauptmotivs im Bild.

    Du fährst diesen Sommer in die Ferien? Dann gehen wir hier noch etwas genauer darauf ein, wie du die schönsten Momente deiner Reise festhalten kannst. Gleich vorbeischauen!  

    Frau mit Wanderrucksack in den Bergen

    Der goldene Schnitt als Proportionsregel

    Grundsätzlich ist es ratsam, den goldenen Schnitt für die Platzierung des Hauptmotives zu beachten. Der goldene Schnitt ist die Teilung einer Strecke in einem Verhältnis von 61,8 Prozent und 38,2 Prozent. Diese Proportion gilt als besonders ästhetisch, da sie sowohl in der Natur als auch beim Menschen zu finden ist.

    Wird diese Proportionsregel sowohl auf der langen als auch auf der kurzen Seite des Bildausschnittes jeweils von links und rechts angewendet, entsteht ein Raster aus vier Linien. Aus diesen vier Linien gehen wiederum vier Schnittpunkte hervor, die als Orientierungshilfe zur richtigen Platzierung dienen. Das Hauptmotiv sollte demnach mindestens einen oder zwei Schnittpunkte abdecken oder zumindest berühren.

    Eine vereinfachte Variante dieser Einteilung ist die Drittelregel. Wie der Name bereits verrät, werden hier die Strecken in drei gleichgroße Bereiche geteilt, durch die Ebenfalls ein Raster entsteht. Der große Vorteil der Drittelregel ist, dass sich dieses Raster bei den meisten Digitalkameras im Sucher und/oder auf dem Display im Live-View-Modus anzeigen lässt.

    Mittige Positionierung als Abwechslung

    Manchmal kann auch die Mitte genau die richtige Position sein. Beispielweise weisen einige Wege, die durch eine Stadt oder Landschaft führen, sowie Brücken, Tempelanlagen und andere historische Bauwerke eine gewisse Symmetrie auf, in die die Person perfekt eingereiht werden kann.

    Frau mittig auf einer Brücke fotografiert

    Die richtige Perspektive zum Fotografieren

    Es kann spannend wirken, ein Objekt einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu fotografieren. Die Froschperspektive eignet sich vor allem für Plätze mit hohen Gebäuden oder auch in Wäldern. Der Gegensatz dazu wäre die Vogelperspektive, bei der von weit oben nach unten fotografiert wird. Gerade in der Zeit der Drohnenfotografie erschließen sich ganz neue Möglichkeiten die Vogelperspektive anzuwenden.

    Hier erklären wir dir noch etwas genauer, was es mit der Drohnenfotografie auf sich hat, und wie du selbst deine ersten Flugversuche starten kannst!  

    Hohe Gebäude aus der Froschperspektive fotografiert

    Allerdings können beide Perspektiven bei Gebäuden zu stürzenden Linien führen. Durch diese Linien wirkt ein Gebäude so, als würde es nach vorn oder nach hinten abkippen. Diese Wirkung kann als gewollter Effekt eingesetzt werden. Vermeiden kannst du solche Linien, indem du beim Fotografieren mit dem Objekt auf Augenhöhe stehst. Ist es dir allerdings nicht möglich eine solche Position einzunehmen, lassen sich stürzende Linien in der Fotonachbearbeitung bis zu einem gewissen Grad nachkorrigieren.

    Die wichtigste Regel bei der Wahl der Perspektive ist, dass du dich nicht scheust neue und außergewöhnliche Perspektiven auszuprobieren. Denn oft verhelfen gerade die unbequemen Posen zu den besten Fotos und verliehen ihnen das gewisse Etwas. Besonders die außergewöhnlichen Perspektiven regen den Betrachter zum Nachdenken und Staunen an – ist dir also solch ein Bild gelungen, ist es ganz bestimmt der perfekte Schnappschuss, um dieses Zuhause prominent zu platzieren. Besonders Alu-Dibond bringt die Farben deiner Bilder zum Strahlen!

    Mache das Bild lebendig

    Wer lebendige Fotos erhalten möchte, sollte das Motiv nicht künstlich drapieren. Knipse lieber gezielt drauf los, wenn es sich ergibt. Gerade bei der Aufnahme von Personen ist es wichtig, dass die Situation nicht zu gestellt ist. Habe dein bevorzugtes Hintergrund-Motiv und die Person also stets im Blick. Nicht selten steht der Mitreisende genau am richtigen Aussichtspunkt und bestaunt die Umgebung. Genau in diesem Augenblick ist es für dich der richtige Zeitpunkt auf den Auslöser zu drücken. Nur so wirkt die Aufnahme natürlich, spontan und lebendig, denn nur selten wirkt der direkte Blick in die Kamera authentisch. Um für solche Aufnahmen schnell genug reagieren zu können, wird eine eher kurze Belichtungszeit benötigt. Diese sollte bei 1/125 Sekunden und weniger liegen. Eine kurze Belichtungszeit erfordert jedoch ausreichend Umgebungslicht. Ist es ohnehin dein Ziel, die Person in den Fokus zu stellen, kannst du die Blende des Objektiven weit öffnen. So wird der bereits erwähnte Schärfe-Unschärfe-Effekt erzielt. Stelle sicher, dass der Fokus der Kamera auf dein Motiv gerichtet ist, damit dieses tatsächlich scharf und nur der Hintergrund unscharf dargestellt wird.

    Reicht das Umgebungslicht trotz geöffneter Blende nicht aus, ist es möglich den ISO-Wert zu erhöhen. Vor allem moderne Kameras sind in der Lage auch mit höheren ISO-Werten rauschfrei zu fotografieren. Sei dennoch bei der Erhöhung dieses Wertes immer vorsichtig und sichte das erste Foto in einem herangezoomten Zustand, bevor du weitere Schnappschüsse machen.

    Bei stillstehenden Motiven wie Landschaften und Gebäuden ist der Faktor Umgebungslicht nicht so problematisch. Mit der Hilfe eines Statives kanns du dir bei deinen Aufnahme ausreichend Zeit nehmen, um verschiedene Einstellungen bis zur perfekten Aufnahme auszuprobieren. Dank des Statives sind hier lange Belichtungszeiten, um beispielsweise mit einer geschlossenen Blende ein ganzheitlich scharfes Foto zu machen, kein Problem. Bei reinen Landschaftsaufnahmen helfen dir besondere Lichtstimmungen, wie die blaue oder goldene Stunde, um Leben in deine Aufnahme zu bringen. Ebenso verleihen Gegenlicht und Blendenflecken einem Landschaftsbild den letzten Schliff.

    Du möchtest mehr zum Thema Lichtstimmungen fotografieren erfahren? Dann lese hier weiter!

    Der korrekte Einsatz des Blitzes

    Ein weiterer oft gemachter Fehler ist der falsche Einsatz des integrierten Blitzes. Gebäude müssen nicht geblitzt werden, weil der in die Kamera eingebaute Blitz diese gar nicht ausleuchten kann. An dieser Stelle bist du mit einer längeren Belichtungszeit und einem Stativ besser beraten.

    Andererseits solltest du bei der Aufnahme von Personen bei Gegenlicht immer den Blitz verwenden, um die Personen später auch erkennen zu können. Nutze hierfür einen der Halbautomatikprogramme, wie die Programmautomatik (P), die Blendenautomatik (S oder Tv), die Zeitautomatik (A oder Av), oder den manuellen Modus. In diesen Modi verwendet die Kamera den Blitz nicht von allein und du musst den integrierten Blitz manuell hinzuschalten. Für die manuelle Aktivierung des Blitzes besitzen die meisten Spiegelreflex- und Systemkameras einen separaten Kopf am Gehäuse. Der Blitz fungiert in diesem Moment als Aufhellblitz bzw. Hilfslicht, wodurch die harten Schatten im Gesicht gemildert werden.

    Familie bei Sonnenuntergang im Gegenlicht fotografiert

    Automatikprogramme sind nicht immer die besten

    Neben dem Blitz machen auch die in vielen Kameras integrierte Vollautomatik und die unterschiedlichen Motivprogramme eine Nutzung einfach und bequem. Für den Anfang können diese eine gute Lösung sein, um sich an die Handhabung einer System- oder Spiegelreflexkamera zu gewöhnen. Zwar erzielen die Automatikprogramme meist ein gutes Resultat, liefern jedoch nicht immer das erwartete Ergebnis. Denn die Automatismen deiner Kamera nutzen manchmal ungünstig den Blitz oder können die Schärfentiefe nicht richtig variieren. Daher solltest du dich nach und nach über die Halbautomatiken bis hin zum manuellen Modus hinarbeiten, um das Optimum aus deinem Kameraequipment zu holen.

    Um den manuellen Modus bedienen zu können, ist es wichtig die einzelnen Parameter wie Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert zu kennen und zu verstehen, wie diese ineinander greifen. Arbeite daher nach und nach mit den unterschiedlichen Halbautomatiken, bei denen du immer einen dieser Parameter manuell beeinflussen können, währenddessen die Kamera die übrigen Parameter anpasst. Betrachte dazu bei der Sichtung deiner Bilder auch die Meta-Daten, um zu analysieren in welcher Situation deine Kamera die Parameter wie eingesetzt hat.

    Lese und lerne mehr dazu in unserem kleinen Glossar:  

    Fazit

    Eine hochwertige Kamera ist längst kein Garant für gute Fotos. Wie bei so vielem heißt es auch in der Fotografie: Üben, üben, üben.

    Fange klein an. Nutze zu Beginn ruhig die Motivprogramme, beobachten die Meta-Daten und mache dich mit den wichtigsten Begriffen vertraut. Nimmt dir Zeit für deine Aufnahmen und habe keine Angst mit den verschiedenen Einstellungen und Funktionen zu spielen. Auch wenn die Einstellung einmal völlig daneben geht, ist das ein wichtiger Moment, aus dem du lernen kannst. Ist der Übergang zu den Halbautomatiken geschafft, ist auch der Weg zum manuellen Modus nicht mehr weit und schon bald bist du in der Lage atemberaubende Augenblicke fehlerfrei auf deinen Fotos festzuhalten. 

    Kleiner Tipp:

    Um deine Fortschritte festzuhalten, solltest du ein kleines Tagesbuch führen, in dem du deine Erfahrungen, Einstellungen und Bemerkungen festhältst – noch besser in Form eines Fototagebuchs in dem du Lichtverhältnisse, Kameraeinstellungen und vieles mehr direkt neben deine Fotos notieren kannst! Ist nicht nur sehr praktisch, sondern bereitet auch Freude anzuschauen und daraus zu lernen.  

    Wir hoffen, wir konnten dich inspirieren! Übrigens: Die besonders schönen Schnappschüsse kannst du jetzt schnell und einfach über unsere ifolor App als Postkarte via Direktversand an all deine Freunde und deine Familie verschicken. Gleich ausprobieren!  

     

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